Belastungs - EKG

Um einen genaueren Eindruck von der Belastbarkeit eines Herzens zu bekommen, oder wenn der Arzt eine koronare Herzkrankheit oder einen Herzinfarkt vermutet, wird nach dem Ruhe-EKG ein Belastungs-EKG, auch Ergometrie genannt, durchgeführt. Das Belastungs-EKG ist eine der wichtigsten Untersuchungen zur Abklärung von Durchblutungsstörungen des Herzens (Angina pectoris). Mit zunehmender Belastung der Muskeln braucht das Herz mehr Sauerstoff um die notwendige vermehrte Herzarbeit leisten zu können. Wenn ein Herzkranzgefäss verengt ist, bekommt der Herzmuskel nicht genügend Sauerstoff.

Wie bei einem normalen EKG werden Elektroden an der Brust rund um das Herz angebracht, mit denen die Herzströme aufgezeichnet und auf Papier ausgedruckt werden. Die Überprüfung der Herzfunktion wird in unserer Praxis auf einem Fahrrad-Ergometer durchgeführt, und die erbrachte Leistung in Watt gemessen (z.B. 50/ 75/ 100 oder mehr Watt).

Nach Beendigung der Belastung wird die Messung der EKG-Ströme und des Blutdrucks noch für einige Zeit fortgesetzt, um die Erholungsphase in die Beurteilung einbeziehen zu können.

Der Arzt erkennt am Belastungs-EKG:

  • Die Durchblutungsstörungen des Herzmuskels,
  • Rhythmusstörungen, die erst unter Belastung auftreten,
  • fehlender oder zu starker Anstieg des Blutdrucks oder des Pulses
  • sowie die Wirkung von Medikamenten während der Belastung.


Bei allen Fragen rund um das Belastungs-EKG steht Ihnen unser Praxisteam gerne zur Verfügung.