Schmerztherapie in Linnich - Dr. G�rres und sein Team stehen Ihnen bei Fragen rund um die Medizin gerne zur Verf�gung.
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Dr. med Franz Görres
Facharzt für Allgemeinmedizin

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 EKG

EKG (Elekrokardiogramm)

Sämtliche Muskelbewegungen und Sinnesabläufe funktionieren in unserem Körper ausschließlich über elektrische Impulse, die mit einer Spannung von ca. 1/1000 Volt gemessen werden können. Unser Herz, da es ja auch ein Muskel ist, wird ebenfalls durch solche Impule gesteuert. Diese elektrischen Impulse können mit Hilfe des Elektrokardiogramms, kurz EKG, abgeleitet und aufgezeichnet werden.

Der Strom, der zur Steuerung der Muskeln notwendig ist, ist so minimal, das er durch das Anlegen von mehreren hoch empfindlichen Elektroden, die an Armen, Beinen und am Brustkorb des Patienten angebracht werden, gemessen und verstärkt wird. Das daran angeschlossene EKG Gerät wandelt die aufgenommenen Impulse um und druckt sie anschaulich in einer Kurve aus.

Zacken und Wellen zeichnen den Weg des Impulses nach. Betrachtet man eine EKG Kurve, so wird man feststellen, dass sich die kleinen und großen "Zacken" und "Wellen" immer wiederholen. Sie beschreiben den elektrischen Impuls, je nachdem, wo am Herzen er sich gerade befindet.

Mit Hilfe eines EKG kann man verschiedene Erkrankungen sichtbar machen, denn wenn bei einer Erkrankung Teile des Reizleitungssystems betroffen sind, können diese Veränderungen besonders gut im EKG sichtbar gemacht werden, wie es z.B. bei Herzrhythmusstörungen der Fall ist.. Auch ein Herzinfarkt kann durch das EKG sichtbar gemacht werden. Die durch den Infarkt abgestorbenen Teile der Herzmuskulatur werden nicht mehr durch die elektrischen Impulse erfasst.

Je nach "Verdacht" werden unterschiedliche EKG Untersuchungsarten notwendig. Ein erfahrender Arzt kann sehr viele Informationen z.B. über das Herz des Patienten erhalten. Je nach "Verdacht", wird er außer einer normalen Ruheableitung auch ein sogenanntes Belastungs-EKG vornehmen, das anzeigt, wie sich das Herz des Patienten bei Belastungen verhält. Das ist z. B. bei Angina pectoris von Bedeutung, die sich oft erst unter Belastung zeigt. Ein Belastungs-EKG sollte immer unter ärztlicher Aufsicht stattfinden, damit mögliche Notfallsituationen sofort erkannt und umgehend die richtigen Schritte eingeleitet werden können. Bei einigen Patienten kann es erforderlich sein, ein Langzeit-EKG durchzuführen, das über einen ganzen Tag und die Nacht fortlaufend die Herzströme aufzeichnet. Für diesen Fall gibt es "Mini-EKG Geräte", die man an den Gürtel klemmen oder in der Jackentasche tragen kann. Durch das Langzeit-EKG werden diejenigen Situationen festgestellt, die zu Abweichungen im Reizleitungssystem führen.

Falls Sie noch Fragen zum Thema EKG haben, hilft Ihnen unser Praxisteam gerne weiter.

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