Die Osteoporose ist ein übermässiger Abbau der Knochensubstanz, die das ganze Skelett betrifft. Das typische Merkmal der Osteoporose ist eine Abnahme der Knochenstabilität durch Verlust von Mineralsalzen, was zu einer erhöhten Gefahr von Knochenbrüchen führt. Bei der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) wird der Mineralsalzgehalt der Knochen gemessen. Hierfür setzt man verschiedene Verfahren und Geräte ein. Gemeinsamkeit der Verfahren ist die Verwendung von Strahlen ( Röntgenstrahlen oder Ultraschallwellen ), die den Knochen durchdringen. Da diese Strahlen eine bestimmte Intensität haben, wird ,abhängig von der Dichte des Knochens, die Intensität stärker oder geringer abgeschwächt. Diese Abschwächung wird gemessen und das Messergebnis mit einem Normwert verglichen.
Um eine Vergleichbarkeit der unterschiedlich gemessenen Werte zu erreichen, werden sie als sogenannte T- und / oder Z-Werte angegeben.
Das persönliche Messergebnis gibt an, wie stark es vom mittleren Wert von gesunden Testpersonen im Alter von 30 Jahren (T-Wert), oder
von gesunden Testpersonen gleichen Alters (Z-Wert), abweicht.
Die Durchführung einer Knochendichtemessung ist sinnvoll bei:
- Verdacht auf Osteoporose.
- Vorhandensein von zumindest einem Risikofaktor oder mehrere Risikofaktoren für Osteoporose.
Zu den Risikofaktoren zählen:
- Knochenbruch nach dem 40. Lebensjahr.
- Oberschenkelhalsbruch der Mutter, bzw. Osteoporose in der Familie.
- Alter, denn mit zunehmendem Alter nimmt die Knochenmasse ab.
- frühe Menopause.
- weibliches Geschlecht.
Seit Jahren führen wir in unserer Praxis Knochendichtemessungen durch und unser Praxisteam steht Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.