Was ist Ultraschall?
Gegenüber den Frequenzen, die von unserem Ohr wahrgenommen werden, liegt der Ultraschall in seiner Schwingungsfrequenz über unserer Hörschwelle. Für die Medizin erstreckt sich der Frequenzbereich, je nach zu untersuchender Körperregion, von 3-14 Megaherz.
Die Bildgebung in biologischen Geweben erfolgt durch Reflexion und Transmission, der Bildaufbau erfolgt durch rücklaufende Echosignale, d.h. an den Grenzflächen von unterschiedlichen Gewebsdichten( z. B. Übergang von Weichteilgewebe zu Knochen, Kalk, oder Luft ) wird der Ultraschall reflektiert.
Ist Ultraschall schädlich?
Die in der Medizin verwendeten Schwingungsfrequenzen haben keine schädlichen Wirkungen auf das Körpergewebe. Im Unterschied zu Röntgenstrahlen haben Ultraschallwellen keine Wirkung auf die Zellen oder andere Feinstrukturen. Sie können daher nicht Krebs oder Erbgutveränderungen auslösen.
Wann erfolgt eine Ultraschalluntersuchung? Die Sonographie ist eine effiziente, schnelle und preiswerte Methode unklare Befunde näher abzuklären, oder Organe in ihrer Struktur zu beuteilen (z.B. Abklärung von Lebermetastasen). Die Sonographie wird, wenn möglich, schon im Notfallraum eines Krankenhauses eingesetzt, um mögliche Blutungen oder Organverletzungen auszuschliessen.